der verein

Der Ruderverein Villach wurde vor über 140 Jahren mit dem Ziel gegründet, den Rudersport im Großraum Villach zu ermöglichen. Freilich hat sich in dieser Zeit viel verändert. Die Art und Weise sowie die Intensität, mit der man den Sport ausführen kann, kann mittlerweile in zwei Bereiche gegliedert werden.

Breitensport:
In den Anfängen des Vereins war die gemütliche Ausfahrt mit Freunden und Vereinsmitgliedern das Herzstück des sportlichen Lebens. Man trifft sich, wassert gemeinsam einen Doppelvierer und rudert einfach drauf los, so lange und so schnell man möchte. Dies ist auch heute noch so.

 

Der Ruderverein Villach bietet auch heute noch jedem Begeisterten die Möglichkeit, das Rudern zu erlernen, neue Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen und die wahre Schönheit des Rudersports kennen zu lernen, sowie verschiedene Boots- und Rudergattungen zu erproben. Unser eigener Breitensportbeauftragter rowing4all@rvvillach.at steht euch diesbezüglich mit Rat und Tat zur Verfügung. 

 

Wettkampfsport:

Als einer der ältesten Vereine Villachs hat auch der faire Wettkampf mit anderen Vereinen und Nationen aus ganz Europa eine lange Tradition bei uns. Dies beweist nicht nur die Tatsache, das eine der größten und renommiertesten Ruderregatten jedes Jahr am Ossiacher See von uns durchgeführt wird.

 

Die Kaderschmiede des Rudervereines Villach hat über die Jahrzehnte zahllose Spitzenathletinnen und Athleten hervorgebracht, welche es zu unzähligen Landes- und Staatsmeistertiteln gebracht haben, aber auch bei Europa- und Weltmeisterschaften erfolgreich waren. Selbst Teilnehmer und Medaillengewinner bei Olympischen Spielen haben ihr Handwerk bei uns erlernt und perfektioniert. Zu den bekanntesten auf dieser Liste zählen Ulli Wolf, der das Rudergeschehen im Renn-Einer in den 1970er Jahren dominiert hat und zahlreiche Spitzenplätze in unseren Vereinsfarben errudern konnte.

 

Christoph Zerbst begann seine Karriere Ende der 80er Jahre, sein Weltmeistertitel und die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Barcelona im Doppelzweier mit seinem Ruderpartner Arnold Jonke machen ihn zu einem der höchstdekorierten Ruderer in der österreichischen Rudergeschichte.

 

Die 90er standen ganz im Zeichen von Martin Kobau. Im Laufe seiner Karriere konnte er nicht nur an zahllosen Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen sondern hat auch zwei Olympiateilnahmen zu Buche stehen (1996; 2000). Im Jahr 2001 wurde er ausserdem Weltmeister im leichten Vierer ohne. Unsere jüngste Generation steht diesen Vereinsgranden jedoch um nichts nach. Gabriel Hohensasser begann in seiner Jugend mit dem Rudersport, mittlerweile hat der junge Ruderer mit seinen Ruderkollegen im schweren Vierer ohne mehrfach international bewiesen, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. Der größte Erfolg seiner Karriere ist der U23 Weltmeistertitel 2016 in Rotterdam.

rowers.jpg